Eine Reise ins Weltall und in die Vergangenheit

mond

Wenn man reist, weil man etwas Bestimmtes mit seinen eigenen Augen sehen will, dann sind wir gestern nach Sonneberg gefahren, um uns Sterne, Nebel, Sternhaufen und den Jupiter anzuschauen. Wir besuchten bei klarer Nacht die Sternwarte Sonneberg.

Anfangs war ich etwas ernüchtert, als ich erkannte, dass man bei der Beobachtung eines Sterns mit Hilfe eines Spiegelteleskops nur einen deutlich helleren Punkt  sieht.

Doch wenn man dann die Lichtfarbe des Sterns Capella mit der von Beteigeuze* vergleichen darf, einen kosmischen Nebel wirklich sieht und schließlich Jupiter, dessen vier Galileischen Monde Io, Europa, Ganymed und Kallisto an diesem Abend ungewöhnlicherweise auf einer Linie aufgereiht waren, tatsächlich als diesen erkennt, weicht die Ernüchterung schnell Faszination. Und als wäre das nicht schon genug, wird einem wieder bewusst, dass man dabei teilweise 500 Jahre in die Vergangenheit blickt.

Wer so etwas nerdiges noch nicht gemacht hat und einen Hauch von Interesse an unser Universum mitbringt, dem kann ich nur empfehlen, sich nach einer Sternwarte in seiner Nähe umzuschauen, die Beobachtungsabende anbietet und einen solchen mit zu machen.

Das Bild zeigt übrigens unseren Mond, dessen dunkle Seite an diesem Abend durch von der Erde reflektiertes Sonnenlicht grau erschien. Das sogenannte aschgraue Mondlicht. Daneben die olle Venus. :)

*Beteigeuze kommt einem vielleicht durch “Per Anhalter durch die Galaxis” bekannt vor. In dem Buch wird Beteigeuze als das Heimatsystem von Ford Prefect und Zaphod Beeblebrox beschrieben.

Grober Unfug

Vergangenen Samstag hatten wir die Ehre in der Torstraße 75 in Berlin zu gastieren. Der sehr schöne Comicladen “Grober Unfug” lud uns zu einer Signierstunde ein. Wir lernten viele nette Menschen kennen, trafen alte Bekannte und hatten glücklicherweise gut zu tun. Ich musste sogar einmal meine Buntstifte anspitzen. Demzufolge hatten wir einen tollen Tag.

Vielen Dank an alle Beteiligten.

Falls unsere Reaktionen teilweise einer leichten Verzögerung unterlagen, möchten wir uns hiermit entschuldigen. Es lag an uns. Wir hätten uns vorher mehr Zeit nehmen müssen, uns in den Berliner Dialekt einzuhören. ;)

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